Crypto-Trojaner: Locky ist zurück

Totgeglaubte leben länger, das bewahrheitet sich aktuell bei dem Crypto-Trojaner „Locky“. Er war der erste Trojaner, der die Dateien eines Rechners verschlüsselte und nur gegen eine „Lösegeldzahlung“ wieder freigab.

Aktuell entdeckten die Spezialisten von ESET einen deutlichen Anstieg bei Virenfunden. Wie schützt man sich vor diesem Schädling ? Wenn Sie ESET Smart Security oder Endpoint Protection auf dem Rechner haben, sind sie komplett geschützt und müssen sich weiter keine Gedanken machen.

Grundsätzlich sollte man aktuell bei eingehenden eMails von unbekannten Absendern mit einem Microsoft Word oder Excel Dokument im Anhang Vorsicht walten lassen. Sind sie sich bei einer eMail mit Anhang nicht sicher, dann kontaktieren Sie uns.

Videoüberwachung mit Netzwerkkameras

Durch Diebstahl sind der Wirtschaft im letzten Jahr Milliardenschäden entstanden. Vor allem teure Smartphones und elektrische Geräte sind begehrt und werden im Einzelhandel aber auch immer häufiger aus Betriebsstätten entwendet. Dank moderner IP Technik lassen sich heute Kameras einfach in die vorhandene EDV Struktur einbinden, die Stromversorgung erfolgt über das Netzwerkkabel (PoE, Power over Ethernet) und es muss nur ein Kabel zum Installationsort gezogen werden.

Als Zentrale setzen wir die QNAP Surveillance Station ein, eine Software, die auf einem QNAP NAS (Netzwerkspeicher) installiert wird. Hierüber werden die Kameras eingebunden und die Videoaufnahmen direkt auf dem NAS Speicher abgelegt.

Das System bietet folgende Vorteile:

  • Ausgereifte Sicherung der Videodaten, dank QNAP NAS
  • Flexible Einbindung von Netzwerkkameras
  • Komfortable Einrichtung von Aufnahmen und Aufbewahrung
  • Aufzeichnung nach Bewegungsmeldung
  • Zugriff auf die Aufnahmen über das Netzwerk oder über Smartphone App

Gerne beraten wir Sie bei der Planung Ihrer Videoüberwachung.

Dokumentenmanagement: Wie man dem täglichen Papier-Berg entkommt

Sie kennen das sicher auch: Tagtäglich landen verschiedenste Dokumente in Ihrem Büro, Angebote, Rechnungen, Bedienungsanleitungen, Garantie- und Lizenzzertifikate und einige dieser Dokumente in klassischer Papierform, zunehmend aber immer mehr in Form eines eMail Anhanges, z.B. im PDF Format. Schnell ist man dazu geneigt, die digitalen Dokumente auszudrucken und in Ordnern abzulegen.

Das eigentliche Problem tritt auf, wenn ein solches Dokument wieder benötigt wird und man es nicht in dem Ordner wiederfindet, in dem man es vermutet. Schon beginnt die Sucherei.

Eine Alternative ist es, zumindest die digitalen Dokumente auf der Festplatte abzulegen, vorzugsweise auf einem Server. Hier kann man sich mit Hilfe einer Ordnerstruktur behelfen, doch diese wird ebenfalls schnell unübersichtlich und die Suchfunktion ist engeschränkt.

In diese Bresche springt DMS (Document Management System) Software. Dieses unterstützt den Anwender, eingehende Dokumente zu archivieren.

  • eingehende Papierdokumente werden über einen Scanner digitalisiert
  • eingehende eMail Anhänge werden direkt aus dem Mailprogramm ins DMS übergeben
  • selbst erstellte Dokumente können über einen festgelegten Ordner automatisch übergeben werden
  • selbst Abläufe wie Postverteiler lassen sich über „Workflows“ digital durchführen
  • Assistenten erkennen wiederkehrende Dokumente und archivieren diese automatisch
  • sogar über Smartphones lassen sich Dokumente erstellen und direkt archivieren
  • über Smartphones und Tablets kann unterwegs auf das Archiv zugegriffen werden

Der Vorteil liegt auf der Hand, digitale Dokumente werden durch eine OCR Software „lesbar“ gemacht und man erhält so eine Volltextsuche über alle Inhalte. Damit findet man immer das gesuchte Dokumente. Kategorien und Klassifizierungen helfen, eine Ordnungsstruktur aufzubauen. Zusätzlich sind die Dokumente revisionssicher gespeichert und variable Dokumente, wie z.B. Vorlagen können über eine Versionsverwaltung komplett zurückverfolgt werden.

Wenn Sie sich für ein Dokumenten-Managment-System interessieren, nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne.

Zwei-Faktor-Authentifizierung – Wie man Benutzerkonten sicherer macht

Jeder hat Benutzerkonten, bei Facebook, Amazon, auf dem Computer, etc. Viele Dienste bedienen sich der klassichen Form von Benutzerkonten, es gibt einen Benutzernamen (oft auch die eMail Adresse) und ein selbst gewähltes Kennwort, mit dem man sich anmelden kann. Deutlich mehr Sicherheit bietet da die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Viele benutzen diese schon, ohne es zu wissen, nämlich im Online Banking. Hier wird zusätzlich zu der Anmeldung mit dem Benutzerkonto eine Transaktionsnummer (TAN) benötigt. Viele Dienste unterstützen bereits die Zwei-Faktor-Authentifizierung, da diese Form der Authentifizierung erheblich sicherer und dank moderner Smartphones nicht sonderlich kompliziert ist.

In der Praxis werden zwei verschiedene Methoden angewendet:

  • der Dienst nach dem „Login“ eine SMS mit einer Sicherheitsnummer, die dann zusätzlich zur Anmeldung angegeben werden muss
  • der Dienst verwendet eine auf dem Smartphone installierte App, die die Sicherheitsnummer generiert.

Beide Wege sind einfach zu bedienen und erhöhen das Maß an Sicherheit immens. Über diese Art der Authentifizierung können bereits heute viele Dienste wie z.B. Facebook, Google, Amazon abgesichert werden.

Eine Übersicht über Dienste, die bereits Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten, finden Sie hier : https://twofactorauth.org/ (in englisch).

Gerne unterstützen wir Sie bei der Einrichtung!